Frühmorgens wenn das Jagdhorn schallt,
…..
diese Liedzeilen gingen mir durch den Sinn, während wir in
aller Hergottsfrühe die Gemarkungen in Johnsbach erreichten.
Die Lerchen schmetterten uns bereits ein herrliches Willkommen
an diesem schönen Frühsommertag und eine Fähe schnürte an uns mit
zwei Mäusem im Fang vorbei.
Nun trafen alle am Teich fast gleichzeitig ein. Der Herr Michael Hunger
von der Jagdschule Tharandt mit der Technik. Die trotz der frühen Stunde
frisch-fröhliche Beauftragte der Agrargenossenschaft Melanie Krumpolt und
die Jagdpächter und Jäger.
Da im Vorfeld alles bestens vorbereitet war ging es mit Körben, Weidezaunstäben
und Technik zur ersten 3ha großen Fläche.Allein auf dieser herrlichen Sommerwiese
wurden drei Kitze gefunden. Durch Annäherung der Jäger oder dem Gebrumm der Drohne
wurden sie bereits locker und verließen die Fläche.
Der Vorteil durch die Technik war, daß man sicher gehen konnte das sich das Wild
nicht nur ein paar Meter weiter wieder drückt.So wurden mehrer kleine und große
Flächen über drei Stunden lang abgesucht. Zugute kam uns, daß der Himmel bedeckt blieb,
und die Bodenflecken in den Wiesen und Kleeschlägen nicht zu sehr aufheizt wurden.
Dies erleichtert den Abgleich auf dem Bildschirm, der gelieferten Bilder von unserem
fliegenden Auge mit der Wärmebildkamera, ungemein.
Abschließend ist zu sagen, daß die Suche sehr effektiv ablief. Da nach uns die Schneidwerke
sofort die Futterproduktion in Angriff nahmen konnte nur ein Verlust beklagt werden.
Danke an die Agrargenossenschaft, die uns noch einen Imbiss organisierte, sodaß bei
einem gemeinsamen Frühstück noch Gelegenheit für einen Gedankenaustausch
um Jagd und Hege möglich war.
Weidmannsheil
Ulrich Kunkel