Liebe Jägerinnen und Jäger, liebe Mitglieder, liebe Familien und Gäste,
am Sonntag, dem 08. November 2026, laden wir herzlich in die Kirche Schellerhau ein. Beginn ist um 10:30 Uhr.
Den Gottesdienst hält Pfarrer David Keller. Unsere Jagdhornbläser werden ihn musikalisch begleiten und ihm damit den feierlichen jagdlichen Rahmen geben, der diesen besonderen Vormittag auszeichnet.
Da ein solches Hubertusgedenken in Schellerhau nicht jedes Jahr stattfindet, freuen wir uns umso mehr, diese Stunde gemeinsam mit Ihnen begehen zu können.
Die Messe ist öffentlich. Eingeladen sind unsere Mitglieder, Jägerinnen und Jäger, Familien, Freunde, Gemeindemitglieder und alle, die sich dem jagdlichen Brauchtum, der Natur und unserer Region verbunden fühlen.
Termin auf einen Blick
Sonntag, 08. November 2026
Beginn: 10:30 Uhr
Ort: Kirche Schellerhau
Mit Pfarrer David Keller
Musikalische Begleitung durch die Jagdhornbläser
Ein Moment des Innehaltens
Für viele Jägerinnen und Jäger ist dieser Gottesdienst mehr als ein Termin im Kalender. Er ist ein Moment des Innehaltens.
Ein Moment, in dem es nicht um Strecke, Abschusspläne oder Termine geht, sondern um das, was Jagd im Innersten ausmacht: Verantwortung, Dankbarkeit, Respekt vor dem Wild und Ehrfurcht vor der Natur.
Der Hubertustag erinnert an den heiligen Hubertus, den Schutzpatron der Jäger. Die bekannte Legende erzählt von einem Jäger, der mitten in der Jagd zur Besinnung kam. Ob man diese Geschichte religiös versteht oder als Sinnbild jagdlicher Haltung – ihre Botschaft ist bis heute stark.
Jagd braucht Maß.
Jagd braucht Demut.
Jagd braucht Verantwortung.
Warum dieses Brauchtum heute wichtig bleibt
Wir leben in einer Zeit, in der Jagd oft erklärt werden muss. Viele Menschen sehen einzelne Bilder, aber nicht die tägliche Arbeit im Revier. Sie sehen nicht die Stunden des Beobachtens, die Pflege von Lebensräumen, die Sorge um Wildbestände, die Nachsuche, die Kitzrettung oder die vielen Gespräche mit Landwirten, Waldbesitzern, Behörden und Spaziergängern.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir unser Brauchtum nicht nur bewahren, sondern auch mit Leben füllen.
Es erinnert uns daran, dass Jagd nicht beliebig ist. Sie ist kein Selbstzweck. Sie steht immer in Beziehung zu Wild, Wald, Feld, Mitmenschen und Schöpfung.
Und sie stellt uns jedes Jahr neu die Frage: Wie gehen wir mit dieser Verantwortung um?
Gedanken für die kommende Drückjagdsaison
Der Gottesdienst fällt in eine Zeit, in der die Drückjagdsaison beginnt oder bereits begonnen hat. Viele von uns werden in den kommenden Wochen auf Bewegungsjagden stehen, Hunde führen, Jagden organisieren oder als Gäste teilnehmen.
Gerade dann lohnt sich dieser Moment des Nachdenkens.
Eine gute Drückjagd lebt nicht nur von Organisation und Strecke. Sie lebt von Sicherheit, Disziplin, sauberem Ansprechen, guten Hunden, verlässlichen Schützen und gegenseitigem Respekt.
Sie lebt auch von der Fähigkeit, im richtigen Moment ruhig zu bleiben.
Nicht jeder Anblick muss zum Schuss führen.
Nicht jede Gelegenheit ist waidgerecht.
Nicht der schnelle Erfolg zählt, sondern die richtige Entscheidung.
Vielleicht ist genau das der Gedanke, den wir aus diesem besonderen Vormittag mit in die kommende Jagdzeit nehmen können: achtsam jagen, sauber handeln, Verantwortung tragen.
Einladung an die Gemeinschaft
Wir laden herzlich ein, diese Stunde gemeinsam zu erleben.
Kommen Sie mit Familie, Freunden oder Jagdkameraden. Nehmen Sie sich bewusst Zeit. Für das Brauchtum. Für die Gemeinschaft. Für einen ruhigen Gedanken vor der jagdlich intensiven Zeit.
Wir freuen uns auf viele bekannte Gesichter und auf alle Gäste, die sich der Jagd, der Natur und unserer Heimat verbunden fühlen.
Waidmannsheil
Anja Pötzsch



